04.09.2010   Bürger setzen sich gerne für ihr Dorf ein


Eine starke Gemeinschaft: Sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, ist für die Hergenfelder selbstverständlich. Jetzt gestalten sie den Kirchenvorplatz um – und freuen sich am Ende über ihr gelungenes Werk

Hergenfelder renovieren den Platz vor der St. Martinskirche komplett in Eigenleistung

Hergenfeld. Das ehrenamtliche Engagement in Hergenfeld ist ungebrochen. Zur Zeit sind zahlreiche freiwillige Helfer dabei, den Platz vor der St. Martinskirche in Eigenleistung neu zu gestalten.

Zunächst wurden die alten Pflastersteine entfernt und damit der schmale Fußweg entlang des Gotteshauses bis zum Friedhof gepflastert. Nachdem die gesamte Fläche ausgekoffert war, verlegte man Drainagen und Elektrokabel. Zudem wurde der Graben für das Fundament im Eingangsbereich ausgehoben. „Zur Abgrenzung kommt hier eine Bruchsteinmauer hin, die dann mit dem restaurierten über 100 Jahre alten schmiedeeisernen Eingangstor eine weitere Aufwertung erfährt“, so Bürgermeister Martin Theis. Bei ihm und dem Mitglied des Verwaltungsrates der Pfarrgemeinde, Walter Lang, laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Von dem uralten Sandsteinkreuz, das auf der rechten Seite stand, konnte nur noch der Sockel erhalten werden. Auf ihn wird ein schmiedeeisernes Kreuz aufgearbeitet. Auf dem gesamten Platz, der auch einige Pflanzflächen erhält, wird zweifarbiges Altstadtpflaster verlegt. Zwei neue Leuchten und eine Infotafel kommen hin. Der Eingang zum Friedhof erhält ein Rankgitter. Da es der Pfarrgemeinde an den notwendigen finanziellen Mitteln fehlt, trägt die Ortsgemeinde die Materialkosten in Höhe von rund 35 000 Euro, teilte Theis mit. Bis zur St. Martinskirmes Anfang November sollen die Arbeiten beendet sein. (nn)

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