17.07.2015   Bei der Gemeindejugend hat es gefunkt


Jubiläum Goldene Hochzeit im Hause Gröger – Hergenfeld wurde zweite Heimat 

M Hergenfeld. Kennengelernt haben sich Martin und Dagmar Gröger bei den Treffen der katholischen Gemeindejugend in Duisburg. Als sich beide einmal bei Bekannten trafen und Martin Dagmar nach Hause brachte, hat es zwischen ihnen gefunkt. Das junge Paar lernte sich näher kennen und schätzen, verliebte sich ineinander und trat schließlich in Duisburg vor den Traualtar. Heute, Freitag, feiern sie im Kreis der Familie und mit Freunden und Bekannten in Hergenfeld Goldene Hochzeit. 

Bedingt durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde Martin Gröger im Alter von zwölf Jahren gemeinsam mit seiner Familie aus seiner Heimat Schlesien vertrieben. Über Northeim gelangte er mit seiner Mutter nach Duisburg. Nach seiner Heirat 1965, lebte der gelernte Schreiner zunächst auf der Rheinböller Hütte, wo er arbeitete und in Rheinböllen, ehe er 1970 in Hergenfeld seine zweite Heimat fand. 

Bis zum Eintritt ins Rentenalter war der Jubilar beim Otto-Versand im Außendienst beschäftigt. Vom 23. bis zum 79. Lebensjahr spielte er Tischtennis, unter anderem beim TV Windesheim. 

Der leidenschaftliche Skatspieler, der es sogar bis zur Skatliga brachte, hält sich mit Gartenarbeit und bei den Jedermännern des TSV Hargesheim fit. Sechs Jahre lang stand er an der Spitze des TuS Hergenfeld, trug entscheidend zur Fertigstellung des Sportheimes bei und unterstützt gern den örtlichen Orchesterverein. 

Ehefrau Dagmar erblickte in Mühlheim/Ruhr das Licht der Welt, wuchs in Duisburg auf und erlernte den Beruf der Hauswirtschafterin. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Katholischen Frauengemeinschaft Hergenfeld, der sie seit 1973 angehört und drei Jahrzehnte lang deren Bastelabende durchführte. Seit mehr als 30 Jahren bringt sie ihre Stimme im katholischen Kirchenchor Hergenfeld ein, den sie seit 16 Jahren als Vorsitzende führt. 

Den Gratulationsreigen für das in der Dorfgemeinschaft geschätzte und beliebte Paar eröffnen drei Kinder, die Schwiegerkinder und sechs Enkelkinder. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 17. Juli 2015

powered by webEdition CMS