Presse Archiv 2016

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24.10.2016   Zuschuss für den Dorfladen Hergenfeld

RAT Betriebskosten mit 3000 Euro abgemildert

HERGENFELD - (jsp). Einhellig stimmte der Gemeinderat der Kommunalreform mit der Aufnahme von fünf Dörfern der ehemaligen VG Bad Münster am Stein-Ebernburg zu. Es sei nicht davon auszugehen, dass damit die Umlage der VG Rüdesheim erhöht werden müsse, betonte der Beigeordnete Michael Schaller (SPD).

Ebenso einhellig nahmen die Ratsmitglieder die Jahresabschlüsse für die Haushaltsjahre 2010 und 2011 ab. 2010 weist die Ergebnisrechnung einen Überschuss von 78 598 Euro und die Finanzrechnung einen Überschuss von 356 820 Euro aus. In Aktiva und Passiva ist die Bilanz mit 4 788 902 Euro ausgeglichen. Auch das Haushaltsjahr 2011 gestaltete sich positiv und weist einen Überschuss von 11 762 Euro aus. Abzüglich des Sonderpostens aus dem kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 9999 Euro beträgt der Überschuss letztlich noch 1762 Euro.

Mehrheitlich bei einer Gegenstimme gewährte der Rat dem Wirtschaftlichen Verein „Dorfladen“ einen Betriebskostenzuschuss von 3000 Euro. Zur Erweiterung des Flächennutzungsplans der benachbarten Verbandsgemeinde Langenlonsheim und hier konkret der Errichtung von Windkraftanlagen, gab der Rat keine Stellungnahme ab.

Allgemeine Zeitung vom 26.10.2016

08.11.2016   Hergenfelder Egon Mecking erhält Freiherr-vom-Stein-Plakette

HERGENFELD - „Über die Plakette habe ich mich sehr gefreut. Das ist die höchste Auszeichnung für einen Kommunalpolitiker in Rheinland-Pfalz. Und Freiherr vom Stein ist immerhin der Vater der kommunalen Selbstverwaltung.“ Egon Mecking (70) zeigt die Freiherr-vom-Stein-Plakette, die er vor einigen Tagen aus den Händen von Innenminister Roger Lewentz erhalten hat. Sie ist aus Bronze und wiegt einige Kilo – für den Preisträger ist sie der Lohn für jahrzehntelangen Einsatz und „besondere Verdienste in der kommunalen Selbstverwaltung“, wie es in der Urkunde heißt.

„Mit Leib und Seele bin ich politisch“, bekennt Egon Mecking. Als Kind habe er Konrad Adenauer bewundert, später Helmut Kohl: „Den habe ich als Ministerpräsidenten live erlebt – und das hat mich geprägt bis heute.“

 

ÜBER DEN PREIS

  • Freiherr Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein (1757 geboren in Nassau an der Lahn) gilt als Hauptbetreiber der preußischen Reformen seit 1807.
    In seiner „Nassauer Denkschrift“ forderte er Selbstverwaltung für die Provinzen, Kreise und Gemeinden.
  • Seit 1954 vergibt das Land Rheinland-Pfalz alle drei Jahre die Freiherr-vom-Stein-Plakette an verdiente Kommunalpolitiker.
  • In diesem Jahr erhielten 51 Persönlichkeiten die Auszeichnung, vier davon aus dem Landkreis Bad Kreuznach.
  • Diese vier Preisträger stellt die AZ in einer Serie vor.

1968 trat der gebürtige Bockenauer in die CDU ein und wurde bald Ortsverbandsvorsitzender in Bockenau (28 Jahre lang) und dann auch noch Vorsitzender im CDU-Gemeindeverband Rüdesheim (17 Jahre lang). Weil er als Verwaltungsbeamter bei der Verbandsgemeinde beschäftigt war, durfte er damals für die kommunalen Gremien nicht kandidieren, sitzt aber seit 1979 bis heute im Kreistag. In Rüdesheim war er von 1997 bis 2006 hauptamtlicher Erster Beigeordneter. Nachdem er in Pension gegangen war, konnte er sich dann auch für den Verbandsgemeinderat bewerben, dem er seit 2009 angehört.

Für Bürger und Heimat Politik machen

„Politik für Bürger und Heimat – das war immer meine Devise“, sagt der Ex-Bockenauer, den die Liebe inzwischen nach Hergenfeld verschlagen hat. Die zehn Jahre als Beigeordneter seien ihm die wichtigste Zeit gewesen. Stolz ist er auf den Radweg, der entlang der Kleinbahntrasse geschaffen werden konnte. An diesem Projekt hat er als Beigeordneter mitgewirkt: „Den Radweg fahre ich bis heute noch oft. Ich habe mir ein E-Bike angeschafft, mit dem ich fast jeden Tag in der Verbandsgemeinde unterwegs bin.“

Und wichtig sind Mecking Seniorenfastnacht und Seniorentag: „Das war vor Jahren meine Idee. Jetzt freue ich mich, wenn ich immer noch dabei sein kann.“ Ganz besonders am Herzen liegt ihm immer das Zusammengehörigkeitsgefühl der 27 Dörfer innerhalb der Verbandsgemeinde. Das werde auch so bleiben, wenn zum Jahreswechsel die fünf Gemeinden aus der aufgelösten VG Bad Münster dazu kämen.

Viel Lob hat Mecking für den heutigen Bürgermeister der Verbandsgemeinde, seinen Parteifreund Markus Lüttger: „Der kommt auch aus einer alten CDU-Familie in Bockenau, genau wie ich. Ich konnte ja seine Entwicklung von Beginn an mitbegleiten, als er mit der Lehre zum Verwaltungsfachangestellten auf der Verbandsgemeinde anfing. Ich bin froh, wenn ich heute sehe, was aus unserer VG geworden ist.“

Noch hat sich Mecking nicht aus allen Ämtern zurückgezogen. In den Verbandsgemeinderat ist er bis 2018 gewählt, in den Kreistag bis 2019. „Das bringe ich noch zu Ende“, meint der alte Kommunalpolitiker. „Dann werde ich aber nicht mehr antreten. Doch bis dahin will ich mich noch voll einbringen, soweit es die Gesundheit zulässt. Ich hab ja versprochen: Mit Leib und Seele Kommunalpolitik machen.“

Von Wolfgang Bartels Allgemeine Zeitung vom 8.11.2016

17.11.2016  


28.11.2016  


10.12.2016   Hergenfelder Spielleitplanung stellt den 15. Kinderkalender vor


Öffentlicher Anzeige vom 10.12.2016

10.12.2016  


Öffentlicher Anzeiger 2016

11.12.2016   Hergenfelder Dorfgemeinschaftshaus und alter Schulraum sollen neue Heizungen bekommen

HERGENFELD - (jsp). Im Rahmen des Landes-Investitionsprogramms 3.0, das energetische Maßnahmen fördert, hatte auch die Gemeinde Hergenfeld zwei Projekte angemeldet. So soll im Dorfgemeinschaftshaus die Heizung erneuert werden. Im alten Schulraum sollen ebenfalls die Heizungsanlage ausgetauscht und zudem drei neue Fenster eingebaut werden. Der Zuschuss für die Maßnahmen in Höhe von 58 428 Euro ist bereits gewährt. Damit werden 90 Prozent der Kosten abgedeckt, so dass die Gemeinde lediglich noch rund 6500 Euro beisteuern muss. Der Rat beschloss, die VG damit zu beauftragen, die notwendigen Arbeiten ausschreiben zu lassen. Zudem ermächtigten die Ratsmitglieder den Ortsbürgermeister, die Aufträge für die Arbeiten zu erteilen.

Gemäß den Richtlinien des Gemeinde- und Städtebundes fasste der Rat die Friedhofsatzung neu. Aufgrund des neu angelegten Urnengrabfeldes musste die Satzung entsprechend angepasst werden. Zudem wurden die Ruhezeiten von bislang 30 auf künftig 25 Jahre festgesetzt.

Den Auftrag zur Verlegung von Bodenplatten am Tiefengrabfeld mit einem Volumen von rund 5000 Euro vergab der Rat an eine Fachfirma aus Bad Kreuznach.

Der Rat begrüßte den vom Kreis beabsichtigten Breitbandausbau und folgte der Empfehlung der Verwaltung, die Zuständigkeit der Gemeinde für die Breitbandversorgung formell an die Verbandsgemeinde zu übertragen. Eine Spende der Volksbank über 250 Euro, die für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde verwendet werden soll, nahmen die Ratsmitglieder gerne an.

Allgemeine Zeitung vom 11.12.2016

19.12.2016  


Öffentlicher Anzeiger 2016


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